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Heeresorganisation - Heiligenkreuz, Niederösterreich (14/25)
Heidengebirge Heidentor

Heidenreichstein


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Burg Heidenreichstein.



Heidenreichstein, Niederösterreich, Bezirk Gmünd, Stadt, 561 m, 4314 Einwohner (1981: 5325 Einwohner), 58,42 km2, Industrie- und Gewerbeort am Romaubach im nordwestlichen Waldviertel, zahlreiche Teiche in und um Heidenreichstein: Edelwehr-, Hofwehr-, Neu- und Steinbruckteich, Rohrbacher, Winkelauer und Haslauer Teich. - Volksheim, Naturpark "Hochmoor-Gemeindeau" (50 ha, seit 1985 Naturschutzgebiet, seit 1989 Naturpark), mit Prügelsteg und "Hängendem Stein", Wald- und Moorlehrpfad, Torf- und Moormuseum (Fauna, Flora und Nutzung der Moore); Lenziade (Mai). Produktionssektor dominiert (rund 65 % der Beschäftigten 1991, Einpendelgemeinde): Textilindustrie (Webereien, Strumpf-, Strick-, Wirk- und Frotteewaren), metallverarbeitende Industrie (diverse Metallwaren, Beschläge, Schul- und Büromöbel), Kunststoffverarbeitung (zum Beispiel Kunststoffenster), Glasindustrie, Holzverarbeitung (Möbel, Gartenhäuser usw.), Bauwesen, etwas Fremdenverkehr. - Um 1180-90 gegründet, urkundlich 1200, Stadterhebung 1932; ursprünglich romanische Pfarrkirche mit gotischem Chor, 1753-59 barockisiert und ausgestattet; größte und besterhaltene Wasserburg in Niederösterreich mit romanischem Kern und spätmittelalterlichen Ausbauten (Bauphasen 12.-16. Jahrhundert), Säulenportal (1550), hochmittelalterlicher Bergfried mit Satteldach, Burgkapelle mit Resten gotischer Rankenmalerei (1456), im Nordtrakt 2 Räume mit ornamentierten barocken Balkendecken, teilweise gotische Möbel; Dreifaltigkeitssäule (1730).



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Wappen von Heidenreichstein.


Literatur: Österreichisches Städtebuch, Band IV, Teil 2, Die Städte Niederösterreichs, 1976; A. Wittig (Redaktion), Festschrift 50 Jahre Stadt Heidenreichstein, 1982.


Verweise auf andere Alben:
Foto-Album: Heidenreichstein

 
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