TU Graz

Hinweis:

Das ist ein alter - nicht mehr gewarteter - Artikel des AEIOU.

Im Austria-Forum finden Sie eine aktuelle Version dieses Artikels im neuen AEIOU.

https://austria-forum.org Impressum

bm:bwk
Österreich Lexikon
Österreich Lexikon
home österreich-alben suchen annotieren english
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Häuser- und Wohnungszählung - Hayberger, Johann Gotthard (6/25)
Haushamerfeld Haus-, Hof- und Staatsarchiv

Haushofer, Marlen eigentlich Marie Helene Haushofer, geborene Frauendorfer


Haushofer, Marlen (eigentlich Marie Helene Haushofer, geborene Frauendorfer), * 11. 4. 1920 Frauenstein bei Steyr (Oberösterreich),  21. 3. 1970 Wien, Schriftstellerin und Kinderbuchautorin. Im Unterschied zu ihren auf Anhieb erfolgreichen Kinderbüchern wurde die Bedeutung ihrer Romane und Erzählungen, in denen sie sich mit der Rolle der Frau in der Männergesellschaft auseinander setzt, erst spät im Zuge der Frauenliteraturforschung erkannt. In ihrem vieldeutigen Roman "Die Wand" (1962), ihrem bekanntesten Buch, sieht sich die Heldin gezwungen, ihr Leben in einer Extremsituation neu zu gestalten und den "Rivalen" Mann zu töten.


Weitere Werke: Romane, Erzählungen und Novellen: Eine Handvoll Leben, 1955; Die Tapetentür, 1957; Wir töten Stella, 1958; Himmel, der nirgendwo endet, 1966; Die Mansarde, 1969; Begegnung mit dem Fremden, 1985; Die Überlebenden, 1991 (unveröffentlichte Texte). - Kinderbücher: Brav sein ist schwer, 1965; Schlimm sein ist auch kein Vergnügen, 1970. - Hörspiele.

Literatur: C. Hoffmann, Die Verrücktheit einer Generation, Dissertation, Wien 1988; D. Strigl, M. Haushofer. Die Biographie, 2000; L. Studer, Die Frau hinter der Wand. Aus dem Nachlaß der M. Haushofer, 2000.


 
Hinweise zum Lexikon Abkürzungen im Lexikon
 
© Copyright Österreich-Lexikon

 

Suche nach hierher verweisenden Seiten
 
hilfe projekt aeiou des bm:bwk copyrights mail an die redaktion