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Gralbund
Gralbund, katholisch-konservative Schriftstellervereinigung, 1905 von R. von Kralik und F. X. Eichert in Wien gegründet, später auch in Deutschland aktiv. Strebte eine kulturelle Erneuerung im christlichen Sinn an. Zum Gralbund gehörten unter anderem K. Domanig, E. Handel-Mazzetti, E. Hlatky, A. Innerkofler. Die 1905 gegründete Monatsschrift "Gral" (bis 1937) stand in einer Kontroverse mit der fortschrittlichen Zeitschrift "Hochland", die an moderne Strömungen in Literatur und Kunst anknüpfte; eine Schlichtung kam 1911 durch ein päpstliches Breve zustande.
Literatur: R. Allram, Studien zum katholischen Literaturstreit "Gral" - "Hochland", Dissertation, Wien 1956; B. Doppler, Katholische Literatur und Literaturpolitik. E. von Handel-Mazzetti, 1980.
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