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Filmförderung - Finkenstein (21/25)
Fink, Humbert Fink, Julius

Fink, Jodok


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Jodok Fink. Foto.



Fink, Jodok, * 19. 2. 1853 Andelsbuch (Vorarlberg), † 1. 7. 1929 ebenda, Bauer und Politiker (Christlichsoziale Partei). Ab 1890 (für 30 Jahre) Vorarlberger Landtagsabgeordneter, ab 1897 im Abgeordnetenhaus, 1911 Landeshauptmannstellvertreter (Statthalter) von Vorarlberg, Berater von K. Lueger und A. Gessmann, während des 1. Weltkriegs Direktor des Volksernährungsamtes, nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 einer der 3 Präsidenten der Provisorischen Nationalversammlung und später Staatsrat, 1919/20 Vizekanzler in der Regierung Renner, 1920-29 Abgeordneter zum Nationalrat, ab 1922 Obmann des Christlichsozialen Klubs. Fink nahm eine Vermittlerrolle ein und trat in der 1. Republik für die Zusammenarbeit der beiden großen Parteien von Bauern bzw. Bürgern und Arbeitern ein, machte sich um die Einführung und Verbreiterung des Wahlrechts verdient und war ein Gegner der vorarlbergischen Anschlussbewegung an die Schweiz. 1925 Ehrendoktor der Universität Innsbruck.


Literatur: H. Deuring, J. Fink, 1932; L. Reichhold, J. Fink und N. Hauser, 1989.


 
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