Elbigenalp, Tirol, Bezirk Reutte, Gemeinde,
1039 m, 841 Einwohner, 33,09 km2, älteste Siedlung und
zweisaisonaler Fremdenverkehrsort (141.373
Übernachtungen) im Lechtal, an der Mündung des
Bernhardbachs, am Fuß der Hornbachkette. - Fachschule
für Bildhauerei und Kunsthandwerk mit Internat, private Schulungswerkstätten und Kurse für
Schnitzerei, Falger-Museum (Maler und Lithograph A. Falger) im Gemeindeamt. Presswerk für
Compact-Discs und Schallplatten, Erzeugung und Verkauf von Holzschnitzereien
(Schnitzerei-Genossenschaft Lechtal). - Um 1300 erbaute, 1674 barockisierte
Pfarrkirche mit gotischem Taufstein (15. Jahrhundert) und Fresken (1776) von
J. J. Zeiller, Martinskapelle mit gotischen
Fresken (1489) und Totentanzbildern von A. Falger (um 1830), Häuser mit
Fassadenmalerei (18.-19. Jahrhundert). Aus Elbigenalp stammte die "Geierwally" (Anna
Steiner-Knitel, 1841-1915; Schauspiel von F. Mitterer, Kulturtage).