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Böckstein - Böheimkirchen (13/25)
Boeck, Rudolf J. Boehm, Adolf

Boeckl, Herbert


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Herbert Boeckl bei der Arbeit in Seckau, Stmk. Foto, um 1956.



Boeckl, Herbert, * 3. 6. 1894 Klagenfurt (Kärnten),  20. 1. 1966 Wien, Maler. Als Maler Autodidakt, ab 1935 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien und Lehrer bedeutender österreichischer Maler. Er erarbeitete in seinem Frühwerk einen eigenständigen, stark expressiven Stil mit pastosem Farbauftrag; für die mittlere Werkperiode ist die Auseinandersetzung mit dem Realismusbegriff auf der Basis einer spezifischen Auffassung von der Funktion der Farbe und anhand von figuralen und landschaftlichen Themen charakteristisch. Boeckls Malerei nach 1945 bildete eine eigenständige Antwort auf die internationale abstrakte Malerei; auch die bereits längerfristige Auseinandersetzung mit den Werken P. Cézannes wurde in dieser Phase deutlich. Österreichischer Staatspreis 1934, Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1964.


Werke: Ölbilder: Liegender Akt, 1919; Gruppe am Waldrand, 1920; Große sizilianische Landschaft, 1924; Die Anatomie, 1931; Erzberg I, 1942; Das Leben des heiligen Joseph von Copertino, 1950-58. - Nach 1945 abstrakte Aquarelle (Metamorphose, 1945). - Religiöse Fresken in Maria Saal, 1925; Mogersdorfer Altar, Triptychon, 1934-45; Fresken in der Seckauer Engelkapelle, 1952-60. - Gobelins in der Wiener Stadthalle, 1957, und im Salzburger Festspielhaus, 1959.

Literatur: G. Frodl, H. Boeckl, 1976; I. Brugger und K. A. Schröder (Hg.), H. Boeckl, Ausstellungskatalog, Wien 1994.


Verweise auf andere Alben:
Briefmarken-Album: 100. Geburtstag von Herbert Boeckl

 
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