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Das Projekt
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Über das Projekt


Alle Projekte mit dem Themenschwerpunkt "Kultur-Daten in elektronisch abrufbarer Form", die zum Österreichischen Millennium 1996 beim damaligen BMWF vorgeschlagen worden waren, wurden zu einem gemeinsamen Projekt zusammengeführt. Im Zuge dieses Projekts erstellten zahlreiche namhafte österreichische Wissenschaftler und Experten das österreichische Kulturinformationssystem mit dem Namen AEIOU.

Als Trägersystem von AEIOU dient das multimediale verteilte Informationssystem Hyperwave, das am Institut für Informationssysteme und Computer Medien (IICM) der TU Graz entwickelt wurde. Das System bietet durch seine besonderen Such- und Navigiermöglichkeiten eine ideale Plattform für die umfangreichen Datenmengen (ca. 10 Gigabyte) von AEIOU. Die Integration der Informationsinhalte und deren Verknüpfung wurde ebenfalls am IICM vorgenommen.

Bei der technischen Realisierung wurde von der Prämisse ausgegangen, nur solche Features zu verwenden, die mit weit verbreiteten Browsern ohne zusätzliche Software abrufbar sind. Bewusst wurden die jeweils neuesten Datenformate solange nicht eingesetzt, bis sie sich als "Standard-Formate" etablieren hatten.

Den Grundstock des Datenmaterials bilden sämtliche Texte und Abbildungen des 1995 von einer Verlagsgemeinschaft neu herausgegebenen "Österreich-Lexikons".

Weitere Informationen ergänzen das Lexikon in Form von "Alben".

Als Beiträge für das Musik-Album wurden einerseits vom Institut für Musikwissenschaft der Universität Graz eine Musikgeschichte Österreichs mit Tonbeispielen beigestellt, andererseits wurden Werke berühmter österreichischer Komponisten in das Informationssystem integriert, die vom Musikpädagogen Dr. Manfred Schilder nach dem Grundsatz "Sehen - Verstehen - Hören - Empfinden" in Form des Musik-Kollegs online mediengerecht aufbereitet wurden.

Das Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erarbeitete für das Bilder-Album Bildmaterial zur tausendjährigen Geschichte Österreichs mit detaillierten Beschreibungen.

Vom Österreichischen Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film wurde zu den Stichworten des Lexikons passendes historisches Film-Material aus dem Filmarchiv Laxenburg ausgesucht, das in Form von Video-Clips in das Video-Album eingebracht wurde. Auch aus dem ORF-Archiv wurde zur Ergänzung des Kultur-Informationssystems geeignetes Material ausgesucht und integriert.

Weitere Bestandteile des Kultur-Informationssystems sind das Foto-Album mit einer Sammlung von Fotos der Österreich-Werbung, das Briefmarken-Album mit einer Übersicht über die Sonderbriefmarken der Österreichischen Post von 1986 bis 1996, sowie eine Biographie Sigmund Freuds, erstellt von der Sigmund Freud-Gesellschaft und eine Präsentation österreichischer zeitgenössischer Designer, erstellt vom Museum für Angewandte Kunst (MAK).

AEIOU war von Anfang an nicht als ein in sich geschlossenes System, sondern vielmehr als Prototyp eines umfassenden Informationssystems geplant, das später mit Informationen zu beliebigen Themen erweitert werden kann. Der vorliegende Datenbestand soll vor allem die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung aufzeigen. In Hinblick auf Erweiterungen werden laufend Gespräche mit möglichen weiteren Dateneinbringern geführt.

Dadurch, dass der Zugang zu dem Kultur-Informationssystem für alle Benutzer des Internet möglich ist, steht das ursprünglich für den österreichischen akademischen Bereich vorgesehene Kultur-Informationssystem Interessierten in aller Welt zur Verfügung. Deshalb wird nunmehr ein Großteil der Informationen auch in englischer Sprache angeboten.

Zusätzlich gibt es die interaktive Komponente "Annotieren", wodurch den Besuchern die Möglichkeit geboten wird, neue Beiträge zu den einzelnen Themen oder auch Ergänzungen zu bestehenden Einträgen zu liefern. Nach einer inhaltlichen Überprüfung werden die eingelangten Annotationen in den entsprechenden Teil des Systems integriert. Auf diese Weise entsteht ein lebendiges, ständig wachsendes Informationssystem über Österreich.

Projektleitung am IICM: Dr. Peter Sammer
Leitung der Übertragung des Österreich-Lexikons ins Englische: Dr. Michèle Kaiser-Cooke


Die Gestaltung der Eingangsseiten stammt von Elisabeth Wetsch.


Einstieg in AEIOU

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