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Schaffelhofer, Walter - Scharnitz (19/25)
Scharang, Michael Schärf, Adolf

Schärding


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Schärding.




Schärding, Oberösterreich, Bezirk Schärding, Stadt, 318 m, 5037 Einwohner, 4,08 km2, an der Mündung der Pram in den Inn, gegenüber dem bayerischen Neuhaus am Inn. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Bezirksbauernkammer, Bezirksgendarmeriekommando, Bezirksschulrat, Bezirkssporthalle, Finanz-, Vermessungs- und Zollamt, Sicherheitswache, Straßenmeisterei, Pegelstelle Schärding (Hydrographischer Dienst), Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Berufsförderungsinstitut, Krankenhaus, Kneipp- und Gesundheitszentrum der Barmherzigen Brüder und Kurhotel Gugerbauer, Bücherei, Sportzentrum, Bundesgymnasium, Handelsakademie, Berufsschule (gewerblich und kaufmännisch), Schiffsführerschule Inn-Donau, Wasserwerk, Fernheizwerk, Laufkraftwerk Schärding-Neuhaus (errichtet 1961, 48 MW); 3884 Beschäftigte (1991), davon rund 70 % im Dienstleistungssektor: vor allem persönliche, soziale und öffentliche Dienste, Tourismus (77.685 Übernachtungen); 2 Brauereien, Baugewerbe. - Urkundlich 804 "Scardinga", mittelalterliche Burgsiedlung an wichtigen Handels- und Verkehrswegen. Infolge häufigen Besitzwechsels mehrmalige Verleihung des Stadtrechts (1316, 1364); ursprünglich bayerisch, seit 1779 bei Österreich. - 2 Stadtplätze, Reste der Befestigungen (14./15. Jahrhundert) mit Wasser-, Linzer-, Passauertor, so genannte Kapuzinerschanze (17. Jahrhundert) und Burgruine im Schlosspark; Pfarrkirche mit gotischem Chor, Langhaus 1720-26 barock umgestaltet, 1814 erneuert, Marmorhochaltar (1677, aus Regensburg), Theresienaltar mit Bild von J. M. Rottmayr, im Läuthaus figuraler Grabstein (1428), schmiedeeiserne Grabkreuze (17./18. Jahrhundert); barocke Kurhauskirche der Barmherzigen Brüder (1635-38, ursprünglich Kapuzinerkirche, 1930 erneuert); ehemalige Sebastianskirche (seit 1954 evangelische Kirche), 1635-40 von J. B. Viscardi erbaut, Kruzifix (17. Jahrhundert); Stadtplatz mit typischer Gretzlbildung; Bürgerhäuser (16.-19. Jahrhundert) mit geschweiften Barockgiebeln und Rechteckerkern: Rathaus, "bemaltes Haus" mit Fresko um 1640; städtisches Museum im ehemaligen Vorburgtor.



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Wappen von Schärding.



Literatur: D. Frey, Die Denkmale des politischen Bezirks Schärding, 1927; Anonymus, Festschrift 650 Jahre Stadt Schärding, 1966; Österreichisches Städtebuch Band I, Die Städte Oberösterreichs, 1968.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Schärding im Innviertel, Oberösterreich.

 
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