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Mühlbach am HochkönigMühlbach am Hochkönig, Salzburg, Bezirk St. Johann, Gemeinde, 860 m, 1622 Einwohner, 51,50 km2, zweisaisonaler Fremdenverkehrsort (309.322 Übernachtungen) südöstlich des Hochkönigs. - Jugendsportheim, Rudolfschanze, Kraftwerk M. (errichtet 1909, 700 KWh), Kabinenbahn Karbachalm (1591 m). - Bedeutendes urgeschichtliches Bergbauzentrum von der frühen Bronzezeit bis in die jüngere Eisenzeit, vor allem Ausbeutung der Kupferlagerstätten von Mitterberg nordwestlich von Mühlbach am Hochkönig. Weiteres Abbaugebiet am Ostabhang des Hochkeil (1782 m, beide im Gemeindegebiet Mühlbach am Hochkönig). Zuerst Tagbau (Pingen), dann auch untertägiger Abbau (bis 170 m Tiefe). Um Mühlbach am Hochkönig und Bischofshofen sind zirka 200 urgeschichtliche Kupferschmelzplätze bekannt. Wiederaufnahme des Bergbaus 1829, Verhüttung des Kupferkieskonzentrats ab 1829 in Lend, 1840-1886/87 in Schmölz bei Mühlbach, infolge Abholzung und Naturkatastrophen Verlegung nach Mitterberghütten, Abbau bis 1977. - Spätgotische Pfarrkirche 1883 erweitert und Turmbau, Bergbau- und Heimatmuseum, Rundwanderweg, alte Pongauer Paarhöfe (18. Jahrhundert). Literatur: C. Eibner, Der Kupferbergbau in den österreichischen Alpen in der Urzeit, 1992. Verweise auf andere Alben:
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