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Moll, Carl© Copyright Carl Moll, Selbstbildnis im Atelier. Gemälde, um 1906 (Akademie der bildenden Künste in Wien). Moll, Carl, * 23. 4. 1861 Wien, 13. 4. 1945 ebenda (Selbstmord), Landschafts-, Interieur- und Stilllebenmaler. Studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei C. Griepenkerl, Schüler und Freund E. J. Schindlers, dessen Frau er nach dessen Tod heiratete (dadurch auch Stiefvater von Alma Mahler-Werfel). 1897 Mitbegründer der Wiener Secession, aus der er 1905 mit der Klimt-Gruppe austrat. Unterstützte die Klimt-Gruppe bis 1912 als künstlerischer Leiter der Galerie Miethke in Wien, organisierte mehrere Ausstellungen ausländischer Künstler in Wien und widmete sich anschließend wieder verstärkt der Malerei. In dieser Zeit entstanden großformatige Farblithographien und -holzschnitte. In den 20er Jahren Reisen nach Italien und Südfrankreich. In seinen späten Landschaftsbildern Überwindung des secessionistischen flächenhaften Stils zugunsten expressiver, lichterfüllter Räumlichkeit. © Copyright Carl Moll. Foto anlässlich seines 75. Geburtstages, 1936. Literatur: M. Fritz, Der Wiener Maler C. Moll (1861-1945), Dissertation, Innsbruck 1962; H. Dichand (Hg.), C. Moll. Seine Freunde - Sein Leben - Sein Werk, 1985; G. T. Natter und G. Frodl, C. Moll (1861-1945), Katalog))((-->Ausstellungskatalog, Österreichische Galerie Belvedere, Wien 1998; Neue Deutsche Biographie.
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