TU Graz

Hinweis:

Das ist ein alter - nicht mehr gewarteter - Artikel des AEIOU.

Im Austria-Forum finden Sie eine aktuelle Version dieses Artikels im neuen AEIOU.

https://austria-forum.org Impressum

bm:bwk
Österreich Lexikon
Österreich Lexikon
home österreich-alben suchen annotieren english
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Kummaberg - Kunwald, Gottfried (23/25)
Kunst und Kirche Kuntner, Florian

Kunstuniversitäten


Kunstuniversitäten sind Universitäten künstlerischer Richtung. Österreich verfügt neben der Akademie der bildenden Künste in Wien über weitere 5 Kunstuniversitäten: Die Universität für angewandte Kunst in Wien wurde 1867 vom "Österreichisches Museum für Kunst und Industrie" als Kunstgewerbeschule gegründet und wurde von R. Eitelberger und namhaften Lehrern wie J. Hoffmann, K. Moser und A. Roller zu hohem Ansehen geführt. 1941-45 wurde sie als "Reichshochschule für angewandte Kunst" geführt, 1948 als Akademie vom Staat übernommen, 1970 zur Hochschule aufgewertet und 1998 in den heutigen Rang gesetzt. Die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz wurde 1947 als Kunstschule der Stadt Linz gegründet, 1973 vom Staat als Hochschule eingerichtet und 1998 zur Universität erhoben. An diesen beiden Kunstuniversitäten werden folgende Studien angeboten: Architektur, Bildhauerei, bildnerische Erziehung, Industrial Design, Malerei und Graphik, textiles Gestalten und Werken, visuelle Mediengestaltung, Werkerziehung; in Wien zusätzlich Bühnengestaltung, Mode, Produktgestaltung sowie Restaurierung und Konservierung; nur in Linz Keramik, Metall und Textil.

Universitäten für Musik und darstellende Kunst: In Graz aus der 1816 vom Musikverein für Steiermark eröffneten Musikschule hervorgegangen, wurde 1920 Konservatorium (1927 Öffentlichkeitsrecht), 1939-45 "Staatliche Hochschule für Musikerziehung", dann Landeskonservatorium (mit Seminar für Musikerziehung, 1948), 1963 vom Staat als Akademie übernommen, 1970 zur Hochschule erhoben und seit 1998 Universität; führt seit 1965 eine Expositur in Oberschützen (Burgenland). In Salzburg entwickelte sich die Universität aus der Musikschule "Mozarteum" (Gründung des Dom-Musik-Vereins in Salzburg 1841), die durch die Hochschulambitionen des Vereins "Internationale Mozarteumstiftung" (gegründet 1870) unterstützt wurde. 1914 wurde die seit 1880 öffentliche Musikschule in ein Konservatorium (1922 staatlich) umgewandelt, 1939-45 als "Reichshochschule für Musik Mozarteum" geführt, 1948 wieder als Konservatorium reorganisiert, 1953 als Akademie für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" vom Staat übernommen, 1970 zur Hochschule und 1998 zur Universität erhoben. Eine Abteilung Musikerziehung wird seit 1981 auch in Innsbruck geführt. In Wien bestand ab 1817 ein Vorläufer in dem von der "Gesellschaft der Musikfreunde des österreichischen Kaiserstaates" schrittweise aufgebauten Konservatorium, das 1909 vom Staat als Akademie übernommen wurde (1939-45 "Reichshochschule für Musik"), 1970 zur Hochschule und 1998 zur Universität wurde. An diesen 3 Universitäten für Musik und darstellende Kunst werden folgende Studien angeboten: Basstuba, Blockflöte, Cembalo, evangelische Kirchenmusik, Fagott, Gesang, Gitarre, Harfe, Horn, Instrumentalmusikerziehung, Instrumental- bzw. Gesangspädagogik, katholische Kirchenmusik, Klarinette, Klavier, Klavierkammermusik, Klavier-Vokalbegleitung, Komposition und Musiktheorie, Kontrabass, Musikerziehung, Musikleitung, Oboe, Orgel, Posaune, Querflöte, Saxophon, Schlaginstrumente, Trompete, Viola, Violine, Violoncello sowie darstellende Kunst mit allen Fächern; zusätzlich in Graz Bühnengestaltung und Jazz; in Salzburg bildnerische Erziehung, Bühnengestaltung, Malerei und Graphik, Musik- und Bewegungserziehung, textiles Gestalten und Werken, Werkerziehung; in Wien Bildtechnik, Kamera, Buch, Dramaturgie, Produktion, Regie, Schnitt und Tonmeister an der Filmakademie, Musik- und Bewegungserziehung sowie Musiktheaterregie.


 
Hinweise zum Lexikon Abkürzungen im Lexikon
 
© Copyright Österreich-Lexikon

 

Suche nach hierher verweisenden Seiten
 
hilfe projekt aeiou des bm:bwk copyrights mail an die redaktion