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Beethoven Beethovens Stil

Beethoven baut auf den Stil von Philipp Emanuel Bach und Mozart auf, wird durch die Kompositionsweise der Mannheimer Schule und der Franzosen Gretry und Cherubini angeregt, und schreibt Musik von einem bis dahin nie gehörten individuellen Ausdruck. Als Folge davon wird Musik als zu Herzen gehende menschliche Kraft der Empfindung wahrgenommen. In der Konzentration der Form aus dem musikalischen Material ist Beethoven nur noch mit Johann Sebastian Bach vergleichbar. Typisch für Beethoven sind die Kraft der Rhythmik, die melodische Expansion, die dynamischen Kontraste, die Deutlichkeit und Prägnanz der Themen und Motive mit deren Verarbeitungen. Sein Werk hat zu individuellen Deutungen Anlaß gegeben. So bauen die beiden großen musikalischen Linien des 19. Jahrhunderts auf Beethoven auf:

  • die konservative Linie mit Mendelssohn - Schumann - Brahms, sowie
  • die Neudeutsche Schule mit Liszt- Wagner- und Richard Strauss.

Stilphasen Beethovens:

  1. bis etwa 1802: die Vorbildwirkung Haydns und Mozarts ist gegeben,
  2. bis etwa 1812: Beethoven erarbeitet seinen persönlichen Stil in den tradierten Formen und Kunstmitteln,
  3. die subjektive musikalische Ausdrucksweise gewinnt an Bedeutung, zum Teil unter neuartiger Verschmelzung mit den Stilmitteln der Variation und der Fuge.

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