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Johann Strauß (Sohn) Ein Überlebender aus Warschau: Aufführungsweise
Arnold Schönberg


Die Erzählung des Überlebenden wird von einem Sprecher vorgetragen. Das abschließende Gebet (in hebräischer Sprache) ist von einem einstimmigen Männerchor zu singen.

Zur Ausführung des Erzählerparts

Schönberg wandte im „Pierrot lunaire“, op. 21, erstmals eine neue Art der Stimmbehandlung an. Der Gesang wandelte sich in eine neue Art der Sprechmelodie um, wobei Tonhöhe und Rhythmus noch genau fixiert sind.
Im „Überlebenden“ ist die Sprechstimme um eine Linie mit angedeuteten Höhenunterscheidungen geschrieben unter Verwendung von Vorzeichen, um feinabgestufte Differenzierungen zu suggerieren. Die Sprechstimme ist stark der rhythmischen Deklamation angenähert.
In einem Brief vom Jahre 1948 an René Leibowitz schrieb Schönberg: „... die Sprechstimme darf niemals so musikalisch ausgeführt werden wie meine anderen strengen Kompositionen. Niemals darf gesungen werden, niemals darf eine wirkliche Tonhöhe erkennbar sein ... Wie gesagt - niemals singen. Das ist sehr wichtig, weil durch Singen Motive entstehen ... Motive erzeugen Verpflichtungen, die ich nicht erfülle ...“ 


Schönbergs Lebensumstände im Jahre 1947 


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