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Fresko von Söding: Dudelsack- und Drehleier-Spieler Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 in C-Dur

Wiener Vorklassik

Johann Michael Steinbacher: Concert für Cembalo und Streicher in a-Moll


Das Konzert für Cembalo und Streicher in a-Moll vom Grazer Stadtpfarrorganisten Johann Michael Steinbacher (ca. 1700 - n. 1741) ist wahrscheinlich nur aufgrund seines kuriosen Verstecks bis nach dem 2. Weltkrieg unbeschadet erhalten geblieben: Es wurde zusammen mit anderen Kompositionen in einem nicht mehr gebrauchten Barockofen versteckt. Was diesen heute unbekannten Komponisten so bemerkenswert macht ist, daß er offensichtlich als erster im österreichischen Raum die Form des italienischen Violin-Solokonzertes a lá Vivaldi auf das Cembalo übertrug. Steinbacher steht damit neben Johann Sebastian Bach, der ungefähr zur selben Zeit in Deutschland Cembalo-Konzerte komponierte. (E. Stadler)

Das Bild zeigt ein Cembalo des Wiener Meisters Johann Leydecker aus der Zeit um 1750.

 Qualität: Höher (1061 kB, WAV), Geringer (71 kB, MP3)


© Ton: Koch International GmbH, Hermann-Schmid-Straße 10, D-80336 München, CD-Nr. Ko 31 085-2.
© Bild: Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum/Graz, Abteilung für Kunstgewerbe (Foto: Helmut Schubert, Papiermühlgasse 28, A-8020 Graz).

 
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