Analytisch-melancholisches Durchleuchten des
Trivialen im Geiste Mahlers, Bergs, Weberns
(Koglmann), Durchdringung von Komposition und
Improvisation und Bezugnahme auf Literatur, etwa von
Doderer, bestimmen Franz Koglmanns (1947 Wien) Wirken,
dem Eigenständigkeit und Humor überdies eine
sehr persönliche Note verleihen. Im Werk Wenn
mich das wütende Abendrot (1982), geeignet als
Stil-Paradigma, assoziiert Koglmann (Abbildung, Koglmann
als Interpret) Musik zu Texten von D. Roth, worin sich
auch sein persönlicher Umgang mit Klang-Traditionen
manifestiert. (M. Saary)
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