Weltausstellung in Wien, fand von Mai bis November 1873 unter anderem in der eigens dafür errichteten Rotunde (Prater) statt; sie sollte der Welt vor allem Glanz und Macht der österreichisch-ungarischen Monarchie der Gründerzeit vor Augen führen. Die Weltausstellung (mit mehr als 1000 Ausstellern) wurde von rund 7 Millionen Menschen und den prominentesten Persönlichkeiten der Zeit (Deutscher Kaiser, Zar von Russland, Könige von Belgien, Italien, Schweden und anderen) besucht; aufgrund des Börsenkrachs vom 9. 5. 1873 (Schwarzer Freitag) und einer Choleraepidemie erreichte sie nicht den erwarteten Erfolg und hinterließ ein großes Defizit.