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Seilbahnen
Seilbahnen: Aufgrund der geographischen Lage und Topographie kam Österreich früh eine Vorreiterrolle bei der Errichtung von Seilbahnen zu. Die ersten waren Standseilbahnen (Bergbahnen); 1908 wurde die Kohlernbahn bei Bozen als erste Seilschwebebahn zur Personenbeförderung in Betrieb genommen. Im 1. Weltkrieg baute der Südtiroler Luis Zuegg (1876-1955) seine ersten Seilbahnen. Sein gemeinsam mit einem Leipziger Unternehmen entwickeltes System "Bleichert-Zuegg" wurde für den Seilbahnbau bestimmend. Die erste derartige Anlage war 1926 die Raxbahn, bis 1937 entstanden 11 weitere Bahnen. Bereits in der Zwischenkriegszeit, vor allem aber nach dem 2. Weltkrieg erfolgte durch den einsetzenden Fremdenverkehr ein verstärkter Ausbau der Seilbahnen. Im Bau von Seilbahnen, Sesselliften, Gondelbahnen und Skiliften nimmt die österreichische Firma Doppelmayr (gegründet 1892) in Wolfurt (Vorarlberg) weltweit eine Spitzenstellung ein. 1996 waren in Österreich insgesamt 729 Seilbahnen und Kleinseilbahnen in Betrieb.
Verweise auf andere Alben:
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