TU-Graz

ACHTUNG:
Sie sind jetzt in der "alten" (nicht mehr gewarteten Version) des AEIOU.
Die gewartete Version findet sich unter:

Austria-Forum
www.austria-forum.org


Starten Sie eine Suche nach dieser Seite im neuen AEIOU
durch einen Klick hier

bm:bwk
Österreich Lexikon
Österreich Lexikon
home österreich-alben suchen annotieren english
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Schönherr, Max - Schottenfeld (23/25)
Schott, Heinrich Wilhelm Schottenberg, Michael

Schotten


Schotten, Benediktinermönche irischen Ursprungs (Name von "Scoti", mittelalterliche Bezeichnung für die Iren), von Heinrich II. Jasomirgott 1155 von Regensburg nach Wien berufen und von den Babenbergern mit großen Besitztümern und Privilegien ausgestattet. 1418 verließen sie Wien, nachdem sie sich geweigert hatten, österreichische Novizen in ihre Abtei aufzunehmen. Das Kloster wurde daraufhin von deutschsprachigen Benediktinern übernommen. Die Schotten waren vor allem im Schulwesen bedeutend, darunter besonders W. Schmeltzl und J. Rasch. Ihre Schule war eine bedeutende Pflegestätte des Ordensdramas. 1807 wurde im Stift das Schottengymnasium eröffnet, das zu einer angesehenen Erziehungsstätte wurde. Die Schottenkirche, 1155-85 als romanische Pfeilerbasilika erbaut, wurde 1638-48 barock umgebaut. Das Schottenkloster wurde 1826-32 im klassizistischen Stil neu errichtet. 1994-96 Neuaufstellung des Museums und museale Umgestaltung.


Literatur: H. Ferenczy, Das Schottenstift und seine Kunstwerke, 1980; Museum im Schottenstift, Festschrift zur Eröffnung, 1994.


Verweise auf andere Alben:
Briefmarken-Album: Stifte und Klöster in Österreich - Schottenstift/Wien

 
Hinweise zum Lexikon Abkürzungen im Lexikon
 
© Copyright Österreich-Lexikon

 

Suche nach hierher verweisenden Seiten
 
hilfe projekt aeiou des bm:bwk copyrights mail an die redaktion