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Pinkafeld
Pinkafeld, Burgenland, Bezirk Oberwart, Stadt, 399 m, 5285 Einwohner, 27,43 km2, im oberen Pinkatal, unweit der
steirischen Grenze. - Turba-Kaserne, Ambulatorium,
Kloster der Barmherzigen Schwestern (mit Pflegeheim),
Evangelisches Altenwohnheim, Sportzentrum,
SOS-Kinderdorf, Höhere Technische Lehranstalt, Fachschule für wirtschaftliche Berufe und für Sozialbetreuung, Berufsschule, Fachhochschule, Fernheizwerk, Umspannwerk,
Kraftwerk (in Gfangen); 2462 Beschäftigte (1991); metallverarbeitende Industrie mit Verzinkerei, Kunst- und
Baustofferzeugung, Bauunternehmen; Handel, rund 150
Gewerbebetriebe; Obstbau in der Umgebung. - Siedlung urkundlich 860, Marktrecht 1397, 1937 Stadterhebung. -
Katholische Pfarrkirche (1773/74); evangelische Pfarrkirche (Weihe 1785); Kapelle heiliger Joseph (um 1730); Mariensäule (vor 1757);
Altes Rathaus (17. Jahrhundert, heute Museum) mit
Pranger; ehemaliges Schloss Batthyány (17. Jahrhundert, 1949-52 verändert, heute Berufsschule); südwestlich von Pinkafeld Kalvarienbergkirche (1748). In der Nähe
norisch-pannonische Hügelgräber.
Literatur: J. K. Homma und
H. Prickler, Pinkafeld, 1960;
dieselben und J. Seedoch,
Geschichte der Stadt Pinkafeld, 1987; Österreichisches Städtebuch, Band II, Burgenland, 1970;
F. Kugler, Geschichte der Stadt Pinkafeld mit
Berücksichtigung der
römisch-katholischen
Pfarre, 1974; G. Reingrabner, Evangelisch in Pinkafeld, 1983.
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