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Nowak, Hans Peter - Nymphenburg, Vertrag von (9/20)
Nüll, Eduard van der Nurejew, Rudolf

Numismatik


Numismatik, schon Kaiser Maximilian I. sammelte Münzen, und die späteren Habsburger erwarben weitere kostbare Bestände für ihre Münzsammlung. Karl VI. richtete das Münz- und Antikenkabinett in Wien ein (jetzt im Kunsthistorischen Museum). Die ersten Anfänge der wissenschaftlichen Numismatik, an der Österreich zahlreiche Verdienste hat, begannen im 16. Jahrhundert mit W. Lazius, L. Heyperger sowie C. Tanstetter und wurden im 17. Jahrhundert durch C. A. Fernberger und im 18. Jahrhundert durch K. G. Heräus, C. Garelli, E. Fröhlich und J. Khell von Khellburg fortgesetzt. J. H. Eckhel war Begründer der streng wissenschaftlichen Numismatik in Österreich und stellte eine 1. Systematik auf. Eine wichtige Rolle kommt auch F. Neumann zu, der die Numismatik mit der Archäologie verband, die noch im 19. Jahrhundert sehr die antike Numismatik pflegte. Namhafte Numismatiker des 19. Jahrhunderts waren J. Brettauer, K. Domanig, J. von Arnetz, J. Bergmann, im 20. Jahrhundert A. Luschin-Ebengreuth, A. Loehr und B. Saria. 1870 wurde die "Numismatische Gesellschaft in Wien" (seit 1947 "Österreichische Numismatische Gesellschaft") gegründet, die eine Bibliothek und die Sammlung Richter (antike Münzen) besitzt und die "Numismatische Zeitschrift" und Mitteilungen herausgibt.

Die Numismatik half den Wert von Münzen als Geschichtsquellen erkennen und wurde so in Österreich eine der ersten exakten Geschichtsdisziplinen. Die reiche Sammlung des Wiener Kabinetts hat somit hervorragende Leistungen ermöglicht.


 
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