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Museum für Volkskunde, Österreichisches
Museum für Volkskunde, Österreichisches, 1895 von M. Haberlandt und W. Hein begründet. Vereinsmuseum im Verband der Bundesmuseen; als Rechtsträger fungiert der 1894 konstituierte "Verein für Volkskunde "in Wien (Herausgeber der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde, 1895); seit 1917 im Palais Schönborn (Wien 8) untergebracht. Das Museum für Völkerkunde verfügt über eine vergleichende Sammlung zur Ethnographie und Volkskunst der innerhalb der österreichischen Monarchie (cisleithanische Hälfte) lebenden Völker und eine Schausammlung zur traditionellen Volkskultur Österreichs und zeigt Sonderausstellungen mit regionalen und thematischen Schwerpunkten. Eine Studiensammlung zur Volkskultur Ost- und Südosteuropas besteht im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee, altösterreichische Majolika, Möbel und Glas werden im Schlossmuseum Gobelsburg bei Langenlois gezeigt, religiöse Volkskunst in der Klosterapotheke des ehemaligen Ursulinenklosters (Wien, Johannesgasse). Weitere Einrichtungen sind Bibliothek, Photothek, Graphiksammlung und Archiv der österreichischen Volkskunde.
Literatur: L. Schmidt, Das Österreichische Museum für Volkskunde. Werden und Wesen eines Wiener Museums, 1960.
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