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Motorrad
Motorrad: Die Geschichte der österreichischen Motorradproduktion beginnt 1903 in Graz bei J. Puch. Obwohl rund 30 österreichische Motorradhersteller bekannt sind, dominierte Puch bis 1987 mit großem Abstand den österreichischen Markt. Eine erste Blütezeit erlebte das Motorrad in der Zwischenkriegszeit (ab 1926 Puch 220). Die große Zeit des Motorrads waren die 50er und 60er Jahre (neue Puch 250 ab 1949). Der Boom erreichte 1956 mit 330.000 zugelassenen Motorrädern seinen Höhepunkt. In Österreich werden nur noch von KTM in Mattighofen (gegründet 1953) Motorräder erzeugt.
Literatur: F. Ehn, Das große Puch Buch. Die Zweiräder von 1890-1987, 1988; R. Santner, Österreichische Motorräder und Beiwagen 1918-60, 1994.
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