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Liessmann, Konrad Paul - Lingenau (8/25)
Ligist Lilienfeld

Ligne, Charles Joseph Fürst von


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Charles Joseph Fürst von Ligne. Schabblatt von P. Pilcher.



Ligne, Charles Joseph Fürst von, * 23. 5. 1735 Brüssel (Belgien),  13. 12. 1814 Wien, Diplomat und Offizier. Ab 1755 in österreichischen Diensten, 1808 Feldmarschall. Zeichnete sich im Siebenjährigen Krieg, im Bayerischen Erbfolgekrieg und gegen die Türken aus. Nach dem Frieden von Teschen (1779) als Diplomat in verschiedenen europäischen Ländern. Mit bedeutenden Vertretern der Aufklärung, wie Voltaire, J. J. Rousseau, J. W. von Goethe, C. M. Wieland, Zarin Katharina II. und König Friedrich II. von Preußen, im Briefwechsel. Ligne war geistvoll und charmant und galt als "Wiens letzter Kavalier des Rokoko" und "Maître-de-plaisir des Wiener Kongresses". Er prägte das Bonmot "der Kongress tanzt, aber er geht nicht weiter" ("Le congrès danse beaucoup, mais il ne marche pas"). Sein Grab ist auf dem Friedhof am Kahlenberg, den er für die Wiener Ausflügler zu erschließen half.


Ausgaben: Melanges militaires, littéraires et sentimentaires, 30 Bände, 1795-1811; Œuvres posthumes, 6 Bände,1817.

Literatur: G. Elbin (Hg.), C. J. de Ligne. Literat und Feldmarschall, 1979; G. und M. Englebert, C. J. Fürst de Ligne, Ausstellungskatalog, Albertina, Wien 1982; Neue Deutsche Biographie.


 
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