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Kuruzzen-Einfälle
Kuruzzen-Einfälle: Ungarische Aufständische nannten sich ab dem 15. Jahrhundert Kuruzzen ("Kreuzträger"). Bei ihrem Aufstand unter Franz II. Rákóczi gegen die Habsburger wurden ab 1703 Teile von Niederösterreich, das Burgenland und die östliche Steiermark bis 1709 mehrmals überfallen und verwüstet. Zum Schutz von Wien wurde 1704 der Linienwall (Verlauf des Gürtels), eine leichte Befestigungslinie, angelegt, ebenso vom Neusiedler See bis zur Donau mehrere Schanzen.
Literatur: F. Posch, Flammende Grenze. Die Steiermark in den Kuruzzenstürmen, 21992.
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