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Hollersbachtal - Holzmeister, Clemens (25/25)
Holzknecht, Guido Hollersbachtal - Holzmeister, Clemens

Holzmeister, Clemens


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Clemens Holzmeister. Foto, um 1950.



Holzmeister, Clemens, * 27. 3. 1886 Fulpmes (Tirol),  12. 6. 1983 Hallein (Salzburg), Architekt; Vater von Judith Holzmeister. Studium an der Technischen Hochschule in Wien, Professor an der Wiener Akademie der bildenden Künste (1924-38, 1954-57), Meisterschulenleiter an der Düsseldorfer Kunstakademie (1928-32), Präsident der Zentralvereinigung der Architekten und des neuen österreichischen Werkbundes (1932-38), Emigration in die Türkei (1938-54). Bedeutender Schöpfer zeichenhafter Monumental- und Sakralarchitektur, Neuinterpretation lokaler Bautraditionen zwischen inszenierter Einfachheit und expressiver Gestik, schuf auch Denkmäler und Bühnenbilder. Großer Österreichischer Staatspreis 1953, Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1957 und zahlreiche weitere hohe Auszeichnungen.



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Clemens Holzmeister, Modell der Fauststadt in der Felsenreitschule. Salzburger Festspiele, 1933.


Werke: Wiener Krematorium, 1921/22. - Kirchliche Bauten unter anderem in: Batschuns (Vorarlberg), 1921-23; Blankenese (Deutschland), 1929/30; Hermeskeil (Deutschland), 1929-31; Berlin, St. Adalbert (Deutschland), 1930-33; St. Anton a. Arlberg (Tirol), 1931-33; Kleve (Deutschland), 1932-34 (Erweiterung); Wien, Seipel-Dollfuß-Gedächtniskirche, 1932-34. - Weltliche Bauten: Tirol: Berghaus Holzmeister, Kitzbühel, 1930; Oberösterreich: Landhaus Eichmann am Attersee, 1927/28; Kurmittelhaus Bad Ischl, 1927-31 (mit M. Fellerer); ab den 20er Jahren prägende Arbeiten für Salzburg: Ausbau des Festspielbezirks (1926-70); ab 1928 Regierungsbauten für Ankara. - Publikationen: Bauten, Entwürfe und Handzeichnungen, 1937; Architekt in der Zeitenwende, 1976 (Autobiographie, Werkverzeichnis).

Literatur: M. Knofler, C. Holzmeister, Dissertation, Innsbruck 1976.


Verweise auf andere Alben:
Video-Album: Clemens Holzmeister im Theaterraum des Salzburger Festspielhauses.

 
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