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Hofmobiliendepot, Kaiserliches
Hofmobiliendepot, Kaiserliches, von Maria Theresia gegründete Einrichtung, die für die Ausstattung aller kaiserlichen Schlösser und Residenzen mit Möbeln, Tapeten und Teppichen verantwortlich war. 1901 wurde für das damals "Hofmobilien- und Materialdepot" genannte Amt in Wien 7, Mariahilferstraße, ein eigenes Gebäude errichtet. Im Zuge der Rechtsnachfolge eröffnete die Republik Österreich 1924 vor allem zu Studienzwecken eine öffentliche Präsentation (Bundesmobiliensammlung), die die Wohnkultur des Hofes vom Frühbarock bis zum Ende der Monarchie zeigte. Das Hofmobiliendepot untersteht dem Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, die Schausammlung (Wien 7, Andreasgasse) wird nach umfangreichen Ausbauten und Adaptierungen seit 1998 von der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges. m. b. H. betrieben. Schwerpunkte der Sammlung liegen auf Biedermeier und Jugendstil. In ihrer Qualität ist die Sammlung alter Stilmöbel nur mit dem "Garde Meuble National" in Paris vergleichbar.
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