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Geographie - Gerichtsbezirk (14/25)
Geothermie Geppert, Walter

Gepatschferner


Gepatschferner, Tirol, Gletscher in den Ötztaler Alpen, nahe der italienischen (südtiroler) Grenze, nach der Pasterze zweitgrößter Gletscher der Ostalpen. Er kulminiert in der Weißseespitze (3518 m) und fließt hauptsächlich in den Norden, wo er im oberen Kaunertal endet, ein kleiner Teil bricht südwestlich, fast genau an der österreichisch-italienischen Grenze, über die "Langtauferer Eiswände" gegen den gleichnamigen Gletscher ab. Zwischen Weißseespitze und Fluchtkogel (3497 m) liegt die fast ebene Fläche "Im Sumpf". Schutzhütten: Gepatschhaus (1925 m), Rauhekopfhütte (2731 m), Brandenburger Haus (3274). Der Gepatschferner versorgt den Speicher Gepatsch (1772 m), einen der größten Hochgebirgsstauseen der Ostalpen, mit Wasser. Der Gepatschspeicher wurde 1965 in Betrieb genommen und verfügt über ein Einzugsgebiet von 279 km2 sowie einen Nutzinhalt von 139 Millionen Kubikmeter. Am Südende des Stausees Kapelle "Maria im Schnee". Ganzjährige Mautstraße "Kaunertaler Gletscherstraße" zum Gletscherskigebiet auf dem Weißseeferner mit höchster Postbushaltestelle Österreichs (2570 m).


 
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