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Föderalismus - Format, Zeitschrift (19/25)
Forchheimer, Philipp Forchtenstein, Steiermark

Forchtenstein, Burgenland


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Burg Forchtenstein.



Forchtenstein, Burgenland, Bezirk Mattersburg, Gemeinde, 343 m, 2698 Einwohner, 16,59 km2. Örtliche Gewerbe- und Handelsbetriebe, Stahl- und Portalbau, Steinbruch, Sand- und Schottergewinnung, Betonwarenerzeugung. Stausee Forchtenau mit Campingplatz, Burgverwaltung, Burgspiele, Servitenkloster. Die auf steilem Dolomitfelsen stehende mächtige Burg wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den Mattersdorfer Grafen errichtet, 1445 an die Habsburger verpfändet und 1626 an Nikolaus Esterházy vergeben, der sie ab 1635 durch S. Radäck und D. Carlone ausgestalten ließ. Über alten Mauern und um den Bergfried (Anfang 14. Jahrhundert) wurde um einen trapezförmigen Hof eine Vierflügelanlage mit Kasematten, Zeughaus und Kapelle erbaut. 1681/82 wurde die Hochburg erweitert, 1761/62 wurden die Obergeschosse erhöht. Forchtenstein war Schatzkammer und Depot für Waffen und Ausrüstung der Esterházyschen Truppen und beherbergt heute: Waffensammlung des 16.-19. Jahrhunderts, Ausrüstungen, Türkenbeute von 1686, Porträts der Familie Esterházy und mehrerer Kaiser.


Literatur: Bollwerk Forchtenstein, Ausstellungskatalog, Forchtenstein 1993.


Verweise auf andere Alben:
Foto-Album: Forchtenstein

 
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