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Eisenreich, Herbert - Elbel, Herbert (6/25)
Eisenzeit Eiserner Wehrmann

Eiserner Vorhang


Eiserner Vorhang, 1) von W. Churchill 1945 geprägtes politisches Schlagwort zur Bezeichnung der politischen und weltanschaulichen Trennungslinie zwischen Ost und West. Symbolische Bezeichnung für die mit Stacheldraht, Minenfeldern und Wachtürmen versehene Grenze des sowjetischen Machtbereichs gegen Westeuropa (zirka 60 km von Wien). Der politische Umbruch in Mittel- und Osteuropa und die Auflösung des Warschauer Pakts führten 1989/90 zum Fall des Eisernen Vorhangs.

2) Feuerschutzwand, die im Theater die Bühne vom Zuschauerraum abschließt und nach dem Ende der Vorstellung und dem Fallen des Hauptvorhangs herabgelassen wird; häufig mit zusätzlichen Brandschutzeinrichtungen versehen; nach mehreren Theaterbränden in Europa (unter anderem des Wiener Ringtheaters 1881) wurde der Eiserne Vorhang auch in Österreich obligatorisch eingeführt. Die künstlerisch gestalteten Eisernen Vorhänge in Burgtheater und Staatsoper fielen den Zerstörungen des 2. Weltkriegs zum Opfer; der neue Eiserne Vorhang in der Staatsoper (1955) wurde von R. H. Eisenmenger, der im "Ronacher" 1993 von W. Herzig gestaltet.


 
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