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Donnersbach - Dorfwirth, Josef Raimund (14/25)
Dopsch, Heinz D´Ora

Dor, Milo eigentlich Milutin Doroslovac, Pseudonyme: Alex Lutin, Alexander Dormann


Dor, Milo (eigentlich Milutin Doroslovac, Pseudonym: Alex Lutin, Alexander Dormann), * 7. 3. 1923 Budapest (Ungarn), Erzähler und Übersetzer serbischer und kroatischer Literatur. Ab 1933 in Belgrad aufgewachsen, wurde er 1942 als kommunistischer Widerstandskämpfer verhaftet und zur Zwangsarbeit nach Wien deportiert. Seit 1945 schreibt Dor in deutscher Sprache vor allem Romane und Novellen, die zeitkritische und historische Themen aufgreifen, sowie Drehbücher und Feuilletons. A.-Gryphius-Preis 1998.


Werke: Romane und Prosa: Tote auf Urlaub, 1952, Nichts als Erinnerung, 1959, Die weiße Stadt, 1969 (1979 als Trilogie "Die Raikow-Saga"); Meine Reisen nach Wien, 1974; Auf dem falschen Dampfer, 1988 (Autobiographie); Mit dem Kopf durch die Wand. Serbische Aphorismen, 1988; Wien, Juli 1999, 1997. - Essays: Schriftsteller und Potentaten, 1991; Mitteleuropa: Mythos oder Wirklichkeit, 1996. - Drama: Der vergessene Bahnhof, 1948. - Hör- und Fernsehspiele. - Hg. von Anthologien zur serbischen Literatur.

Literatur: H. A. Niederle (Hg.), M. Dor. Beiträge und Materialien, 1988.


 
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