Donaukraft, Österreichische Donaukraftwerke AG, vom 2. Verstaatlichungsgesetz 1947 bis 1999 bestehende Sondergesellschaft im Verbundkonzern für Planung, Errichtung und Betrieb von Donaukraftwerken in Österreich. Das Unternehmen betrieb 1998 9 Wasserkraftwerke an der Donau: Aschach (errichtet 1959-64, 287 MW), Ottensheim-Wilhering (1970-74, 179 MW), Abwinden-Asten (1976-79, 168 MW), Wallsee-Mitterkirchen (1965-68, 210 MW), Ybbs-Persenbeug (1954-59, 236,5 MW), Melk (1979-82, 187 MW), Altenwörth (1973-76, 328 MW), Greifenstein (1981-85, 293 MW) und Wien-Freudenau (1992-98, 172 MW). Insgesamt erzeugte die Donaukraft im Durchschnitt jährlich 12,4 Milliarden kWh Strom (rund 25 % der öffentlichen Elektrizitätsgewinnung in Österreich). Hauptaktionär der Donaukraft war die Verbundgesellschaft mit einer Beteiligung von mehr als 95 %. 1999 ging die Donaukraft durch Fusion mit Tauernkraftwerke AG, Verbundkraft Elektrizitätswerke GmbH und VEG in die neu gegründete Verbund - Austrian Hydro Power AG ein, die ebenfalls zum Verbundkonzern gehört.
Das österreichisch-bayerische Kraftwerk Jochenstein (1952-56, 132 MW) wird von der Donaukraftwerk Jochenstein AG betrieben.