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Bad Dürrnberg
Bad Dürrnberg, Salzburg, Bezirk Hallein, Teil der Stadtgemeinde Hallein, 772 m, Kur- (seit 1954) und alter Marienwallfahrtsort. - Kurhaus St. Josef (Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Quelle), Bergstation der Salzbergbahn Hallein, Bergbaumuseum, Kelten-Freilichtschau (Rekonstruktionen eines Gehöfts und einer Grabkammer), Kelten-Lehrpfad; Schaubergwerk, Fremdenverkehr. - Die Siedlung auf dem Dürrnberg (vom Moserstein über das Gebiet des heutigen Ortskerns bis zum Ramsaukopf) zählte zu den bedeutendsten Zentren keltischer Kultur in Europa; bergmännischer Salzabbau ab der älteren Eisenzeit, zahlreiche prähistorische Gräberfunde, darunter Bronzeschnabelkanne um 400 v. Chr. (heute im Salzburger Museum Carolino Augusteum; Urgeschichte); Renaissancewallfahrtskirche (1594-1612) aus rötlichen Marmorquadern mit hölzernem Gnadenbild (1612); Tennengauer Einhöfe; Skigebiet am Zinkenkogel.
Literatur: Die Kelten in Mitteleuropa, Ausstellungskatalog, Hallein 1980; J. W. Neugebauer, Österreichs Urzeit, 1990; Salz, Ausstellungskatalog, Hallein 1994; C. Brand, Zur eisenzeitlichen Besiedlung des Dürrnberges bei Hallein, 1995; U. Kammerhofer-Aggermann, Bergbau. Alltag und Identität der Dürrnberger Bergleute und Halleiner Salinenarbeiter in Geschichte und Gegenwart, 1998; G. Steiner, Salz als Attraktion. Der Dürrnberg in seiner Geschichte, 1998.
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