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Aschermittwoch
Aschermittwoch, erster Tag der 40-tägigen österlichen Fastenzeit. Im katholisch-kirchlichen Ritus Weihe der aus den Palmzweigen des vorjährigen Palmsonntags gewonnenen Asche und Spende des Aschenkreuzes als Zeichen der Vergänglichkeit. Aus Frankreich stammt der durch Fernsehübertragungen populär gewordene "Aschermittwoch der Künstler", ein von Rezitationen und musikalischen Darbietungen umrahmter Gottesdienst (Wien, Michaelerkirche; Innsbruck). Außerkirchlich wird der Aschermittwoch als Ausklang des Faschings betont: Heringsschmaus, dessen gastronomische Verfeinerung kaum mehr an seinen ursprünglichen Sinngehalt (Fisch als Fastenspeise) erinnert; "Faschingbegraben", wobei der Fasching symbolisch zu Grab getragen oder ertränkt wird; seit 1922 "Geldbeutelwaschen" in der Bregenzer Altstadt (aus dem südwestdeutschen Raum übernommen).
Lit: H. M. Wolf, Das Brauchbuch, 1992; H. Gehrer-Schwarz, Gealtbittelwäsch, 1986; K. Gaál, Fasching-Begraben, 1969 (wissenschaftlicher Film des ÖWF).
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