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Alpensalamander - Altaussee (6/25)
Alpentransversalen Alpenvorland

Alpenverein, Österreichischer, ÖAV


Alpenverein, Österreichischer, ÖAV, 1862 in Wien als erster alpiner Verein auf dem europäischen Festland gegründet (heutige Sektion Austria), 5 Jahre nach dem englischen Alpine Club; sein Ziel ist die theoretische und praktische Förderung des Bergsteigens (Vorträge, Publikationen, Kartographie, Hütten- und Wegebau, Führerwesen, Bibliothek, museale Sammlungen, Ausbildung der Mitglieder, gemeinschaftliche Pflege). 1873 Zusammenschluss mit dem unter anderem von F. Senn mitgegründeten Deutschen Alpenverein zum "Deutschen und Österreichischen Alpenverein" (DuÖAV). Seither föderalistische Gliederung in Sektionen. 1918/19 Verlust von Hüttenbesitz (Südtirol); "völkische" Tendenzen in der Zwischenkriegszeit (Anschlussfrage, Antisemitismus; E. Pichl). 1938 Gleichschaltung im Deutschen Alpenverein; nach 1945 ÖAV als Rechtsnachfolger. 1993 insgesamt 234.000 Mitglieder in 190 Sektionen (einschließlich 1 englische, 1 flämische und 1 holländische Sektion), Besitz von 270 Hütten und Biwakschachteln. Verband alpiner Vereine Österreichs.


Publikationen: Mitteilungen, 1863ff.; Jahrbuch (mit Kartenbeilage), 1865ff.; Wissenschaftliche Alpenvereinshefte (fallweise).

Literatur: A. M. Müller, Geschichte des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Dissertation, Münster 1979; H. Hanke, 100 Jahre Österreichischer Alpenverein 1862-1962; Mitteilungen des Österreichischen Alpenvereins 112/42, Heft 3, 1987.


 
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